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Herrentour 2017

Am Montag trafen wir sechs, alle keine Radfreaks, uns um 9:00Uhr zum gemeinsamen Frühstück im Victoria-Hotel. Frisch gestärkt führte uns die erste Etappe über Petershagen und Stolzenau, wo wir die erste Erfrischung zu uns nahmen (genauer gesagt die zweite, denn wir hatten uns schon auf Höhe Buchholz mit Kümmerling versorgt). Unser erstes Etappenziel Nienburg erreichten wir nach 7½ Stunden gegen 18:30Uhr. Nicht zu vergessen der letzte, zugegebenermaßen skurrile, Zwischenstopp: in einem kleinen, hier ungenannten Ort gelangten wir an ein altes, zerfallenes Haus mit (inoffiziellem) Ausschank. Das Flaschenbier musste weg, und zwar zu einem Preis auf VHB in Höhe von 2,40€ (pro Flasche!). Die Bewohnerin dieses Kottens bot u.a. Warzenbesprechungen an – das war nach gefühlten 70km im Sattel allerdings für uns nicht die passende Behandlung.

Dienstag machten wir uns auf den 60km langen Weg nach Verden, wo uns ein neues Hotel mit riesengroßen Zimmern inkl. „Liegewiese und Badeanstalt“ erwartete. Auf der Route dorthin verzweifelten wir an den immer wieder abweichenden km-Angaben nach Hoya, hielten uns mit Witzen im Sattel, die aber aus redaktionellen Gründen ebenso wenig wiedergegeben werden wie der Name eines Etablissements, das mitten im Wald lag. Dieses ließen wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und gaben dem Café am Deich in Oiste den Vorzug. In Verden angekommen, waren wir froh, die Stadt per pedes erkunden zu können.

Mittwoch = dritter und letzter Teil des veganen Reitens: wir befuhren die mit Abstand schönste Strecke (über Achim – Baden) und trotzten über 40km dem mittlerweile starken Gegenwind. Nach der Ankunft in Bremen gegen 15:00Uhr und einer kurzen Regenerationsphase ging es in die Altstadt: Essen im Ratskeller, anschließend Euro-League-Endspiel und für die 50%, die sich nicht zum Weicheitum zählten, noch in Klause 38, eine urige Kneipe.

Am Donnerstag ließen wir es gemütlich beim Frühstück angehen und zogen es dann vor, die Stadt nicht per Drahtesel sondern mit Bus zu besichtigen. Danach nahmen wir noch zu Fuß das Schnoorviertel mit seinen verwinkelten Gassen sowie kleinen Geschäften, Restaurants und Galerien unter die Lupe. Wie an allen Vortagen kehrten wir wieder ein, um lecker zu speisen – doch egal ob Mexikaner, Italiener, Kölner oder, oder, oder … wichtiger als die Speisekarte war das jeweilige WLAN-Passwort (in dem Fall für die 50%, die kein Handy mit Wählscheibe ihr Eigen nennen).

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück am Freitag wurden wir und unsere Fahrräder von guten Geistern aus der Geschäftsstelle abgeholt. Gegen Mittag in Minden angekommen, ließen wir es uns nicht nehmen, die Tour bei herrlichem Sonnenschein am Ratscafé vor dem Dom ausklingen zu lassen.

Abschließend sagen wir Danke an die Organisatoren und Petrus für das Wetter.

Nächstes Jahr in der Himmelfahrtswoche sind wir wieder unterwegs!

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