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Tanzen, Singen, Spielen

Musikpädagogin Bea Sirvent kommt bei den Kindern groß an

Musik ist seit jeher ein zentraler Bestandteil der menschlichen Kultur und begleitet uns in allen Lebensphasen. Besonders für die kindliche Entwicklung spielt sie eine herausragende Rolle. Die positiven Auswirkungen von Musik auf die kindliche Entwicklung sind vielfältig und umfassend. Daher sind sie in der Kita St. Ansgar auch in den Alltag integriert. Verantwortlich zeichnet dafür Musikpädagogin Bea Sirvent, jeweils freitags für zwei Gruppen.

Die 33-Jährige aus Tarragona bei Barcelona hat ihr Talent förmlich in die Wiege gelegt bekommen, denn schon die Eltern arbeiteten als Musikpädagogen. Sie selbst begann als Kind mit der Geige, unterstützt vom Papa. „Über die Jahre habe ich dann eine besondere Beziehung zu diesem Instrument aufgebaut. Die Leidenschaft lag in der Familie.“ Und so studierte Bea Sirvent später zuerst in Salamanca, anschließend in Barcelona Musik mit Schwerpunkt Violine. Nach Abschluss des Studiums konnte sie ihre Lehrerin aus Altersgründen nicht mehr unterrichten. „Da habe ich eine neue Lehrerin gesucht und bin in Hannover fündig geworden.“ In der Musikhochschule studierte sie, mit künstlerischer und pädagogischer Ausrichtung.

Parallel, inzwischen vor acht Jahren, unterrichtete Bea Sirvent an der Musikschule Minden Geige. „Mit ganz vielen Schülern“, erinnert sie sich. „Da ich schon immer Kinder geliebt habe und gerade die Kleinen stets zu mir kamen, habe ich zu ihnen eine besondere Beziehung aufgebaut. Daher hat man mir vorgeschlagen, ob ich nicht eine Ausbildung zur musikalischen Früherziehung machen wolle.“ Das war vor fünf Jahren.

Nach Corona begann sie in der Kita St. Ansgar, seit Oktober arbeitet sie nun auch in der Kita St. Paulus. „Ich freue mich immer, wenn ich hier bin. Schon wenn ich komme, sind die Kinder da und begrüßen mich. Die Mädchen und Jungen sind sehr offen. Ich bin deshalb sehr gern hier.“

Zu Beginn der Arbeit mit den Kindern steht stets die Zungen- und Stimmen-Gymnastik. Immer auf spielerische Art und Weise. „Damit die Muskulatur vorbereitet wird.“ Für alle ist das längst ein Anfangsritual. Passend zur Jahreszeit wird anschließend immer ein Lied gesungen. „In der Adventszeit war es die Weihnachtsbäckerei. Wir schauen da auch schon auf die Jahreszeit.“
Große Bedeutung hat auch die Bewegung, so dass es anschließend immer zu spielerischen Einlagen kommt. „In der Weihnachtszeit war es ein Tanz aus dem Nussknacker.“ Es folgt ein Lied, das die Kleinen mit Instrumenten begleiten können. „Da gibt es häufig zwei Gruppen, die unterschiedliche Einsätze haben. Die Kinder müssen also zuhören.“ Auch hier spielt die Bewegung eine Rolle, wenngleich auch eine untergeordnete. Es folgt ein Moment des Zuhörens und Malens, bevor am Ende eine Geschichte vorgelesen wird und danach ein Abschlusstanz ansteht.

Und als Bea Sirvent die Einheit in St. Ansgar beendet und sich auf dem Weg zum Tor macht, schwirren ihre kleinen Schüler und Schülerinnen nur so um sie herum. Da merkt auch ein Außenstehender sofort: „Sie haben Spaß mit ihrer Lehrerin und wollen sie gar nicht mehr gehen lassen.“

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