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In die Unterwasserwelt eingetaucht

Anerkennungs-Praktikantin Elena Gretschkoseev führte mit den Kids ein spannendes Projekt durch

Elena Gretschkoseev ist
Anerkennungs-Praktikantin in der DJK-Kita St. Michael. Nach zweijähriger Schulzeit steht für sie nun der praktische Teil ihrer Ausbildung, den sie in Teilzeit über 2 Jahre macht (Ende Juli 2023), im Mittelpunkt. Für ein zu bewertendes Projekt hat sie die Bedürfnisse und Interessen der Kinder genau beobachtet und sich am Ende für das Thema „Unterwasserwelt“ entschieden. „Da habe ich gemeinsam mit den Jungen und Mädchen Ideen gesammelt. Die Kids waren dabei sehr kreativ und brachten mit ein, was sie sich darunter vorstellen würden“, so Gretschkoseev.

Schnell war auch klar, dass ein Nebenraum zur Unterwasserwelt umgestaltet werden sollte. Zur Verfügung standen die Wände, Fenster, Decken und der Boden. Überall sollte etwas Gestalt annehmen, das mit dem Thema zu tun hat. „Dabei ging es nicht nur ums reine Dekorieren. Die Kinder haben Muscheln, Plüschtiere wie Fische, Schildkröten oder Delphine, Spielzeug und Bücher von daheim beigesteuert, um dem Ganzen noch mehr Leben einzuhauchen.“

An Anfang stand die Frage: Was ist die Unterwasserwelt. Da die Ozeane einen Großteil unserer Erde einnehmen, grenzte man das Areal auf den Atlantik ein. „Nun war es wichtig zu beantwortet: Welche Tiere oder Fische leben dort?“

Das Leben unter Wasser

Das zweite Ziel betraf Elena Gretschkoseev selbst, aber auch die Kita-Kids. „Für mich war es natürlich ein wichtiges Projekt für die Ausbildung. Die Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren konnten indes mehr über das Leben unter Wasser erfahren. Zudem wurde die Sozialkompetenz unter ihnen erweitert.“ Es wurde gemeinsam geplant, gelernt, in Kooperation zu arbeiten, seine Gegenüber ausreden zu lassen und die Meinungen anderer verstehen zu lernen.

Mit einfachsten Mitteln (Gardinenstoff und Licht) wurde auch der Eindruck vermittelt, aus den Tiefen das Wasser die Sonne oberhalb der Wasseroberfläche zu sehen. „Das war übrigens die Idee eines Kindes“, so die Anerkennungspraktikantin. 

Um aber noch intensiver das Gefühl für die Thematik zu bekommen, unternahm die Gruppe auch zwei Ausflüge. Eine ging zum Fressnapf, wo die Kids viele Aquarien vorfanden, in denen sich viele Fische tummelten. „Außerdem sahen sie Teichmuscheln, Granelen, Kois oder Krebse. Interessant für die Kleinen war vor allen Dingen die Fütterung durch eine Mitarbeiterin.“

Der zweite Ausflug ging nach Bückeburg, wo sie im Schlosspark einen schönen Teich mit großen Karpfen sahen. „Die Fische machten immer wieder das Maul auf und die Kids konnten dabei sehen, dass sie keine Zähne haben. Klar, dass die Kinderaugen immer größer wurden.“ Teilweise sahen die Kleinen zum ersten Mal Seerosen oder schwarze Enten mit ihren Küken.

Begleitet wurde das Projekt durch Bücher, u.a. einem mit einer Taschenlampe zu erkundenden Buch, und Plakaten, wobei sich die Mädchen und Jungen sehr wissbegierig zeigten. Es wurde gebastelt und gemalt. Zudem kam es auch zu einer lebendigen Diskussion zum Thema Umweltschutz in den Meeren.

Das Projekt, das über einen Zeitraum von einem Monat ging, schloss mit einer Ausstellung für die Eltern, bei der die Kinder erzählten, was sie alles gemacht und gelernt haben.

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