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Nur die „Schulkinder“ bleiben

Pläne für den Abriss und Neubau der Kindertagesstätte liegen bereits beim Erzbistum

Warum ziehen die Erzieherinnen und Kinder vom Dom-Kindergarten in die Kita St. Sophia um? Warum wird die neue Kindertagesstätte auf der anderen Weserseite nicht mit neuen Kindern bestückt? Die Antwort ist ganz einfach: Die Kita St. Michael in der Innenstadt wird abgerissen und neu gebaut. Das betrifft aber nicht nur den Kindergarten, sondern auch die Verwaltung der Domgemeinde. „Der Abriss und Neubau macht sehr viel mehr Sinn. In dem Neubau ist neben der Kirchenverwaltung und der Kita auch eine Tagespflege für ältere Menschen vorgesehen“, so Stephan Kurze, Geschäftsführer der DJK Dom Minden Kita gGmbH. „Der Domkindergarten „St. Michael“ entspricht nicht mehr den aktuellen Standards, beispielsweise im Bereich Barrierefreiheit, bauliche Defizite usw.“

Geplant ist u.a. eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen auf einer Fläche von je 180 Quadratmetern. Bauherr ist die katholische Domkirchengemeinde, die Grundstück und Gebäude des Kindergartens an die DJK Dom Minden Kita gGmbH vermietet. Die Planungen seien bereits seit zwei Jahren abgeschlossen. Mit der Stadt Minden habe man sich abgestimmt. Und auch die Denkmalsbehörde hat ihre erhaltenswerten Dinge bereits dokumentiert. „Die alte historische Mindener Stadtmauer verlief zwar durch den Garten und Teile des Gebäudes, die geplante Tiefgarage ist davon aber glücklicherweise nicht betroffen.“

Warten auf die Baufreigabe

Was jetzt nur noch fehle, sei die Baufreigabe durch das Erzbistum Paderborn. „Anschließend wird man den Bauantrag stellen können“, so Kurze weiter. „Aktuell ist es durch die fehlende Baufreigabe aber nicht abzusehen, wann der Gebäudetrakt abgerissen und mit dem Neubau begonnen werden kann oder wann mit der Fertigstellung zu rechnen ist. Ziel ist es, dies im Frühjahr 2024 zu erreichen“

Trotz des Umzugs in die neue Kita St. Sophia läuft der Betrieb in der Kita St. Michael weiter. Allerdings nur in einer Gruppe. „Zehn der 15 Kinder, die zum Ende des Kita-Jahres in die Schule kommen, bleiben hier. „Hinzu kommen noch 13 Kinder aus dem Stadtgebiet, die aktuell keinen Kitaplatz haben“, erklärt Leiterin Manuela Loddewig. Betreut werden diese insgesamt 23 Kinder, für die wieder zahlreiche Aktionen geplant sind, von Renate Mletzko und Tatiana Grnarov sowie Alena Penner aus der Kita St. Ansgar.

Fortgeführt wird diese Gruppe allerdings definitiv nur bis zum Sommer. Danach ist im Gebäude der Kita St. Michael endgültig Schluss.

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